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Wie funktioniert die Phantom Trainingsmaske?

Atmung wird von vielen Athleten unterschätzt!

Wir atmen. Ein und aus, ohne nachzudenken, das ganze Leben. Ein natürlicher Prozess, der unterbewusst abläuft und den wir kaum beachten. Dabei ist die Atmung elementar für unseren ganzen Organismus. Deshalb sollten besonders Athleten, die viel Sport treiben und ihren Körper weiter pushen wollen, das Potential nutzen und ihrer Atmung mehr Aufmerksamkeit schenken.


So funktioniert der Atemvorgang

Der Atemvorgang besteht aus zwei Phasen: Einatmen und Ausatmen. Dieser Ablauf beruht auf einem simplen physikalischen Gesetz. Einfach ausgedrückt: Gase bewegen sich immer von Punkten mit hohem Druck zu Punkten mit geringerem Druck. Wenn sich also unsere Atemmuskulatur zusammenzieht, vergrößert sich der Platz in unserem Brustkorb. Das erzeugt dann einen Unterdruck und die Luft strömt – ganz nach den Gesetzen der Physik – in die Lunge, um den Druck auszugleichen. Die Lunge ist ein sehr dehnbares, elastisches Organ, deshalb weitet sie sich durch die einströmende Luft aus. Während wir ausatmen, entspannt sich die Atemmuskulatur. Weil jetzt aber mehr Luft in der Lunge ist, atmen wir aus, denn der Druck in der Lunge ist durch die viele Luft höher als der in der Umgebung und die Lunge schrumpft auf ihre normale Größe zurück. Dieser Prozess wird wiederholt, immer wieder. Einatmen, ausatmen.

Aber was passiert mit der Luft in der Lunge während wir atmen? Beim Einatmen strömt die Luft durch die Luftröhre in die Bronchien und weiter in die Lunge, bis hin zu den winzigen Lungenbläschen. Hier wird der Sauerstoff aus der Luft aufgenommen und über das Blut in den ganzen Körper getragen. Je mehr Luft in Kontakt mit den Lungenbläschen kommt, desto mehr Sauerstoff kann der Körper aufnehmen. Je mehr Sauerstoff in der Lunge, desto mehr Sauerstoff kann vom Blut aufgenommen werden. Die gesamte Muskulatur wird besser versorgt und jeder einzelne Muskel im Körper ist leistungsfähiger. Unter hoher Anstrengung wird viel Sauerstoff verbraucht und in Kohlendioxid umgewandelt. Dieses Abfallprodukt wird ebenfalls über den Blutkreislauf, durch die Lungenbläschen und dann über die Lunge aus dem Körper transportiert. Das Kohlendioxid strömt beim Ausatmen mit der Luft wieder nach außen. Und das wiederholt sich. Tag und Nacht, in Ruhe, bei Bewegung und unter Maximalleistung. Einatmen, ausatmen.

Bisher vernachlässigen viele Athleten und Sportler ihre Atmung, obwohl sie unseren ganzen Körper beeinflusst: Sie ist ein elementarer Prozess für alle körperlichen Aktivitäten und Leistungsfähigkeit. Deshalb ist ein Fokus auf die Atmung vor allem für Leute, die viel Sport treiben und ihren Körper pushen wollen, so wichtig.



Die Atemmuskulatur trainieren. Das ist das Funktionsprinzip der Phantom Trainingsmaske

An der Atmung sind viele verschiedene Muskeln beteiligt. Wichtig sind aber vor allem zwei Muskelgruppen: Das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskulatur. Das Zwerchfell ist ein dünner, kuppelförmiger Muskel, der direkt unterhalb der Lunge sitzt. Wenn es sich anspannt, bewegt es sich weiter Richtung Becken und in den Bauch hinein. So kann die Lunge sich weiter nach unten ausdehnen. Die Zwischenrippenmuskulatur ist eine Muskelgruppe, die den Brustkorb ausweitet. Dadurch hat die Lunge zusätzlich Platz, sich nach außen zu erweitern. Wie alle Muskeln arbeitet auch die Atemmuskulatur besser, je trainierter sie ist. Eine starke Atemmuskulatur erleichtert das Atmen; je stärker und belastbarer die Muskeln, desto leichter fällt die Bewegung. Jetzt ist klar, warum die Atmung so elementar ist für Bewegung und Leistungsfähigkeit, insbesondere beim Sport. Wenn wir also das Gefühl haben, nicht die optimale Leistung zu bringen und die Grenzen der Belastbarkeit nicht überwinden zu können, kann das daran liegen, dass unsere Atmung nicht optimal auf die Anforderungen, die wir an unsere Körper haben, eingestellt ist.


Die Atmung ist der Ausgangspunkt für körperliche Leistung – Genau hier setzt die Phantom Trainingsmaske an.

Jeder kennt das: man treibt Sport, trainiert, will weiter kommen, sich pushen, ein Ziel erreichen. Aber irgendwann tritt trotz eisernen Willens ein Zustand ein, an dem es scheinbar nicht mehr weiter geht. Mit einer schwachen Atemmuskulatur können wir kein optimales Level an Kondition und Power erreichen. Denn wie gesagt: die Atmung ist der Ausgangspunkt für körperliche Leistung. Egal, wie viel wir trainieren, irgendwann haben wir den Punkt erreicht, an dem trotz harten Trainings unsere Kondition nicht mehr mitmacht. Die Atemmuskulatur, unser Zwerchfell und unsere Zwischenrippenmuskulatur werden müde und können nicht mehr optimal arbeiten: Der Atem wird schneller und flacher und der Raum, den unsere Atemmuskulatur der Lunge gibt um sich auszudehnen, wird kleiner. Das Volumen der Atemluft wird geringer. Immer weniger Sauerstoff und Kohlendioxid wird pro Atemzug ausgetauscht. Dadurch kann weniger Sauerstoff ins Blut gelangen, was gerade bei Belastung sehr nachteilig ist. Das Ergebnis ist, dass wir noch schneller ermüden und nicht mehr weitermachen können.

Wenn wir also Sport treiben und den Ehrgeiz haben, uns weiter zu verbessern und fitter, schneller und stärker zu werden, tun wir gut daran, unserer Atmung mehr Beachtung zu schenken. Und mit dem richtigen Training können wir an diesem Parameter ansetzen. Wir sollten Wissen über den Einfluss der Atmung auf unseren Körper und unsere Leistung nutzen, um diese Einschränkung zu überwinden und unsere Ziele zu erreichen. Xhale your limits!


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